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Ab MailStore V26.2: Einfacher Umstieg auf Graph API und IMAP für Microsoft 365 Nutzer

Hintergrund: Abschaltung von EWS

Wie bereits in unserem Blogbeitrag im Januar angekündigt, beabsichtigt Microsoft seine Exchange Web Services (EWS) für Microsoft 365 einzustellen. Die Abschaltung erfolgt schrittweise ab dem 1. Oktober 2026 und soll bis April 2027 vollständig abgeschlossen sein.

Für Unternehmen bedeutet das: Prozesse, die noch auf EWS basieren, müssen zeitnah auf Microsoft Graph API umgestellt werden. Sobald Microsoft EWS endgültig blockiert, funktionieren ältere MailStore‑Profile, die noch über EWS archivieren oder exportieren, nicht mehr.

MailStore unterstützt Sie bei der Umstellung bestmöglich. Und zwar mit dem Release 26.2 (am 29. April) und einem neuen, integrierten Konvertierungstool inklusive Warnmechanismen und Assistenten.

Neu in MailStore ab Release 26.2 (29. April)

Das Release 26.2 (29. April) bringt alle Funktionen mit, die MailStore Server und MailStore SPE‑Kunden bei der Migration zu Graph API benötigen. Das Release bringt Funktionen, wie eine automatische Erkennung, klare Hinweise und eine geführte Migration durch das neue Profilkonvertierungstool.

Folgende Neuerungen lassen sich für die Nutzer innerhalb der Software finden:

1. Automatische Erkennung & Warnung bei EWS‑Profilen

MailStore weist nun deutlich darauf hin, wenn noch EWS‑basierte Archivierungs- oder Exportprofile vorhanden sind – sowohl:

  • im Admin Dashboard
  • direkt beim jeweiligen Profil
  • im Statusbericht

Ein Klick auf die Warnung startet das Microsoft‑365‑Profilkonvertierungstool.

2. Profilkonvertierungstool

Der neue Assistent führt Administrierende Schritt für Schritt durch die Umstellung. Auf einen Blick wird sichtbar, ob ein Profil:

  • konvertiert werden kann („automatisch“),
  • bereits erfolgreich konvertiert wurde („nicht benötigt“) oder
  • aus technischen Gründen nicht konvertiert werden kann („nicht unterstützt“).

3. „Konvertierung testen“ – Probleme erkennen, bevor sie auftreten

Vor der eigentlichen Migration können Admins mit einem Klick prüfen:

  • Sind die benötigten Verbindungen möglich?
  • Sind die Berechtigungen korrekt gesetzt?

Über die integrierte Hilfe gelangt man direkt zu Troubleshooting‑Hinweisen.

4. Neue Exportprofile nutzen jetzt IMAP

Auch Exportprofile wurden angepasst: Statt EWS wird künftig IMAP verwendet, damit die richtigen E‑Mails zuverlässig in den ursprünglichen Ordnern im Archiv landen.

Wichtig: Microsoft‑Berechtigungen aktualisieren

Bevor die eigentliche Migration durchgeführt werden kann, müssen in Microsoft Entra ID zusätzliche API‑Berechtigungen gesetzt werden. Diese sind zwingende Voraussetzung für die neuen Archivierungsmechanismen. Wenn diese Berechtigungsvergabe erfolgt ist, lässt sich die Konvertierung automatisch durch das Profilkonvertierungstool vornehmen.

Hier nochmal die Reihenfolge der Schritte zusammengefasst:

  1. API‑Berechtigungen in Microsoft Entra ID aktualisieren
  2. MailStore‑Konvertierungstool starten
  3. Konvertierung erfolgreich abschließen

Mehr Details hierzu finden Sie auch in unserer Hilfe.



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